Lilly LETTER #4 2024Lilly

 FORUM RHEUMANUM 

Impressionen RFA Award 2026

Die Fortbildungsveranstaltung des Fachverbands Rheumatologische Fachassistenz am 27.06.2026 in Köln war ein Tag voller Rheumawissen und Engagement. Als Höhepunkt wurde zum dritten Mal der RFA Award verliehen – für herausragende berufliche Team-Leistungen in rheumatologischen Institutionen. Damit erhalten innovative und beispielhafte Delegationsmodelle mehr Sichtbarkeit. Drei Teams zeigten eindrucksvoll, wie delegative Patientenversorgung im Praxisalltag erfolgreich umgesetzt werden kann. Auf dem Programm standen außerdem spannende Einblicke in moderne Versorgungskonzepte, Sonographie, psychische Resilienz, Augen- und Mundgesundheit. Klicken Sie für einen Rückblick durch die Bilderserie.
Volles Haus bei der Fortbildungsveranstaltung in Köln

Volles Haus in Köln: Die interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltung des Fachverbands Rheumatologische Fachassistenz fand am 27. Juni 2026 – einem der heißesten Tage des Jahres – statt. Moderiert wurde die Veranstaltung und Diskussionen von Rudy C. Meidl.

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Teilnehmende beim Get-together zum Auftakt

Ankommen, austauschen, loslegen: Zum Auftakt des Get-togethers hieß es, bekannte Gesichter zu begrüßen, neue Kontakte zu knüpfen und sich gemeinsam auf den Tag einzustimmen.

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Prof. Dr. Klaus Krüger mit den Vorsitzenden des Fachverbandes

Prof. Dr. Klaus Krüger – hier mit den beiden Vorsitzenden des Fachverbandes Rheumatologische Fachassistenz e. V. – hat als Jurymitglied, Laudator und Referent entscheidend zum Erfolg des Tages beigetragen.

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Ulrike Erstling und Patricia Steffens-Korbanka eröffnen die Veranstaltung

Anschließend eröffneten Ulrike Erstling und Patricia Steffens-Korbanka als Gastgeberinnen die Veranstaltung: Die beiden Vorsitzenden des Fachverbandes Rheumatologische Fachassistenz e. V. begrüßten die Teilnehmenden und stimmten auf einen abwechslungsreichen Fortbildungstag ein.

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Prof. Dr. Klaus Krüger und Dr. Vanessa Bartsch beim Battle der Generationen

Danach folgte ein „Battle der Generationen“: Prof. Dr. Klaus Krüger und Dr. Vanessa Bartsch diskutierten unterschiedliche Perspektiven von Therapiekonzepten. Fazit: Zu spät, zu analog, zu ineffizient - Therapiekonzepte müssen neu gedacht werden!

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Dr. Claus-Jürgen Bauer beim Vortrag zu Sonographie

Sonographie und Teamdynamik neu gedacht: Gelenkultraschall lässt sich mit dem MUDE-Kurskonzept auch durch nichtärztliche Fachkräfte effektiv erlernen, ist Dr. Claus-Jürgen Bauers Überzeugung. Er stellte den Ansatz sowie die laufende MSUS-Studie zur Evaluation vor – erste Ergebnisse werden auf dem 25. RFA-Fortbildungstreffen in Leipzig erwartet.

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PD Dr. Theresa Lichtenberg beim Vortrag zu Bewegung und Resilienz

Bewegung soll Spaß machen und in den Alltag passen - so lautete die Take-Home-Message aus dem Vortrag von PD Dr. Theresa Lichtenberg über Bewegung und psychische Resilienz. Denn gerade dann kann Bewegung ihre stärkste Wirkung auf die psychische Gesundheit entfalten.

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PD Dr. Marlene Saßmannshausen beim Vortrag zu Rheuma und Augen

PD Dr. Marlene Saßmannshausen widmete sich dem Thema „Wenn Rheuma die Augen trifft“. Der facettenreiche Vortrag reichte von Ursachen und klinischer Relevanz über Symptome bis hin zu Therapieoptionen und diagnostischer Abklärung der infektiösen und autoimmun-assoziierten Uveitis.

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Prof. Dr. Dirk Ziebolz beim Vortrag zur Mundgesundheit

Bei Menschen mit rheumatischen Erkrankungen sind Veränderungen der Mundschleimhaut, orale Entzündungszeichen und Mundtrockenheit keine Seltenheit, betonte Prof. Dr. Dirk Ziebolz. Sein Tipp: Patientinnen und Patienten gezielt nach oralen Symptomen und Behandlungen fragen und ggf. zum Zahnarztbesuch motivieren.

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Gruppenfoto der Preisträger-Teams des RFA Awards

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des RFA Awards: Die drei prämierten Teams zeigten, wie qualifizierte Delegation konkret im Versorgungsalltag funktionieren kann. Gruppenfoto der drei Preisträger-Teams mit Laudatoren, Jurymitgliedern und den Vorsitzenden des Fachverbands Rheumatologische Fachassistenz. Besonders: Neben Platz 1 gab es diesmal zwei gleichwertige zweite Plätze.

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Team des MVZ Gesundheitscampus Monheim, 1. Platz

Der 1. Platz ging an das Team des MVZ Gesundheitscampus Monheim, dass mit einer beispielhaften Umsetzung der RFA-Delegation innerhalb eines jungen Teams überzeugte. Standardisierte Triage-Zugangswege und parallel zu den ärztlichen Bürozeiten stattfindende RFA-Kontaktsprechstunden schaffen zusätzliche Kapazitäten und ermöglichen eine effiziente, fachkompetente Patientenversorgung.

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Preisübergabe an das Team des MVZ Gesundheitscampus Monheim

Besonders zukunftsweisend bewertete die Jury die geplante wissenschaftliche Evaluation hinsichtlich der diagnostischen Genauigkeit und Effektivität des Konzepts. Das Team mit Dr. Verena Buschhorn-Milberger, Maike Schweda, Agatha Fieweger und Franziska Quandt nahm zusammen mit Nina Richter von der MVZ Gesundheitscampus Monheim GmbH (v.l.n.r.) mit Freude den Preis entgegen. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Gerd Horneff.

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Team der Rheumapraxis Viale Rissom, 2. Platz

Einer der beiden 2. Plätze ging an das Team der Rheumapraxis Viale Rissom, das mit großem Enthusiasmus, nachhaltiger Motivation und klaren, gut etablierten Arbeitsprozessen überzeugte. Die Delegationsstrukturen wurden seit der Bewerbung für den RFA Award 2022 konsequent weiterentwickelt. Die etablierte RFA-Kontaktsprechstunde bildet ein stabiles Fundament und gewährleistet eine zuverlässige Versorgung auch bei personellen Ausfällen.

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Preisübergabe an die Rheumapraxis Viale Rissom

Besonders hervorzuheben sind das außergewöhnliche Engagement des Teams und die Identifikation mit dem Beruf. Yvonne Sterzl, Dr. Martin Viale Rissom und Lina Marin-Peterson nahmen stellvertretend für das ganze Team den Preis entgegen. Laudatorin Dr. Kirsten Karberg würdigte den Einsatz der Rheumapraxis.

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Team der Rheumapraxis Kaufering, 2. Platz

Ebenfalls mit dem 2. Platz wurde das Team der Rheumapraxis Kaufering ausgezeichnet. Das junge, engagierte Team etablierte innerhalb kurzer Zeit die ärztliche Delegation und schuf eine eigenständige RFA-Kontaktsprechstunde. Die vertrauensvolle, wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe wird durch den Satz „Ärztinnen unterstützen die RFA“ verdeutlicht.

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Preisträgerinnen der Rheumapraxis Kaufering

Jedes Mitglied kennt seine Kompetenzen, motiviert andere, unterstützt das Team und bildet sich kontinuierlich weiter – auch mit Spaß an der Arbeit. Stolze Preisträgerinnen vor Ort waren (v. l. n. r.): Traudl Rummelsberger, Dr. Verena Hupertz, Josefine Rozman, Nicole Görlitz, Teresa Lüdtke, Dr. Rahel Gold. Die Laudatio übernahm Prof. Dr. Klaus Krüger.

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Agatha Fieweger im Interview

In persönlichen Interviews (hier abrufbar) gaben Preisträger:innen, Referent:innen und Laudator:innen weitere Einblicke in ihre Projekte. Hier im Interview Agatha Fieweger vom MVZ Gesundheitscampus Monheim.

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Dr. Kirsten Karberg im Interview

Dr. Kirsten Karberg, Laudatorin für das Team der Rheumapraxis Viale Rissom, gibt ein Praxisbeispiel aus ihrer Teamarbeit mit RFAs und macht sich dafür stark, das Engagement für mehr Delegation sichtbar zu machen.

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Team der Rheumapraxis Kaufering im Interview

Das Team der Rheumapraxis Kaufering betont den Mehrwert der Delegation aus der eigenen Praxis sowohl für die Praxisabläufe als auch für die Patientenversorgung. Die Kolleginnen motivieren dazu, den Schritt zu mehr Delegation anzugehen.

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Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren! Wir freuen uns schon auf die nächste Preisverleihung in 2028. Anfang 2027 startet die Bewerbungsphase: Machen Sie mit und zeigen Sie, was Sie leisten – Ihre herausragende Arbeit ist es Wert, gewürdigt zu werden!


Ihre
Ulrike Erstling, 1. Vorsitzende
Patricia Steffens-Korbanka, 2. Vorsitzende
Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e.V.
E-Mail: info@forum-rheumanum.de

www.forum-rheumanum.de
www.rfa-award.de
Bildhinweis: © Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e.V.

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